Kinderrechtebaum

Kinder fordern Rechte

Der Paritätische pflanzt Kinderrechtebaum in der Kita Regenbogen

30 Jahre Kinderrechte – unter diesem Motto stand in diesem Jahr der Weltkindertag in Paderborn. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat dies zum Anlass genommen, zum Weltkindertag einen Kinderrechtebaum auf dem Paderborner Rathausplatz aufzustellen.

30 Jahre Kinderrechte – unter diesem Motto stand in diesem Jahr der Weltkindertag in Paderborn. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat dies zum Anlass genommen, zum Weltkindertag einen Kinderrechtebaum auf dem Paderborner Rathausplatz aufzustellen. Dieser wurde von Kindern und Eltern mit Wünschen und Ideen rund um das Thema Kinderrechte geschmückt. „Wichtig war den Kindern beispielsweise das Recht auf Spielen und freie Zeit, oder das Eltern mehr zuhören und Zeit haben“, berichtet Hanna Bielefeld vom Paritätischen Wohlfahrtsverband. Aber auch ein Recht auf Bildung und mehr Mitbestimmung in der Schule stand neben Themen wie gewaltfreie Erziehung oder sichere Fahrradwege für Kinder im Fokus. Die gesammelten Wünsche und Forderungen wurden dem Kinderbüro der Stadt Paderborn übergeben, die den Weltkindertag organisierte. Vor allem aber richtet der Paritätische seinen Appell an die Bundespolitik: 1992 wurde die UN-Kinderrechtskonvention von Deutschland ratifiziert. Trotz dieser langen Zeitspanne steht die Aufnahme der Kinderrechte in das deutsche Grundgesetz noch immer aus. „Wir fordern, dass Kinderrechte endlich in das Grundgesetz aufgenommen werden“, so Bielefeld. Schutz- und Förderrechte sollen ebenso wie Beteiligungsrechte und die Vorrangstellung des Kindeswohls bei allen Kindern und Jugendlichen betreffenden Entscheidung Einzug in das Grundgesetz finden.

Der Kinderrechtebaum wurde nun zusammen mit den Kindergartenkindern in der Regenbogen Wald und Wiesen KiTa in Thüle gepflanzt werden. „Das Regenwetter sei nun auch nötig, damit der Baum gut anwachsen kann!“ erklärt Erzieher und Landschaftsgärtner Sven Schröder den Kindern. In der Wald und Wiesen Kita stehen Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit an erster Stelle und natürlich auch die Kinderrechte. Die KiTa möchte auch in Zukunft zusammen mit Kindern und Eltern Bäume anpflanzen, um einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft der Kinder zu leisten. Dafür sucht der Regenbogen Orte und Flächen, auf denen das möglich ist.