Aktuelles aus der EUTB® im Kreis Paderborn

Digitale Vortragsreihe für Eltern

Kinder und Jugendliche mit Behinderung – Welche Unterstützung gibt es?

Die EUTB aus Paderborn und Höxter bieten gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) des Regierungsbezirks Detmold und dem Integrationsfachdienst Paderborn/Höxter eine Online-Vortragsreihe an, die sich insbesondere an Eltern von Kindern mit Behinderung richtet.
Die Vorträge befassen sich, je nach Alter des Kindes, mit verschiedenen Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, im gemeinsamen Austausch Fragen zu klären.

 

Kontakt & Anmeldung

Die Veranstaltungen sind kostenlos und einzeln buchbar. Die Plätze sind begrenzt. Die Anmeldefrist endet am 04. Mai 2022. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse an. Teilen Sie uns bei der Anmeldung bitte auch mit, ob Sie Unterstützung bzw. Vorkehrungen, zum Beispiel eine Übersetzung in Gebärdensprache, benötigen.

EUTB® Paderborn
teilhabeberatung-paderborn@paritaet-nrw.org
Telefon: 05251 87 29 611

 

Plakat zur Veranstaltungsreihe als Download

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Tempo machen für Inklusion

Sei dabei!

 

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet am
Samstag, dem 30.04.2022, in Paderborn ein Protestmarsch statt.
Los geht es um 11.00 Uhr an der Herz-Jesu-Kirche am Westerntor.

 

https://www.youtube.com/watch?v=N69IUV0yl9U

 

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Jahresbericht 2021 der EUTB® Paderborn

Die Corona-Pandemie bestimmte auch 2021 unserer Leben und unseren Alltag. Viele Projekte, Veranstaltungen und Aktionen waren durch die Pandemie nicht möglich. Gera-de im Hinblick auf die Menschen mit Behinderung und ihre Belange trat vieles in den Hintergrund. Zum Beispiel der Protesttag für Menschen mit Behinderung. Dieser bot in früheren Jahren einen Ort für die Problemlagen der Betroffenen und schaffte durch die stattgefundenen Aktionen und Demonstrationen öffentliche Aufmerksamkeit für die Zielgruppe. Unter den Einschränkungen und Umstellung geht diese Aufmerksamkeit immer mehr verloren. In der Beratung zeigte sich, dass die Belange von Menschen mit Behinderung nicht aus dem Blick verloren werden dürfen. Die EUTB® versucht als erste Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung, den Betroffenen auch in Corona Zeiten unterstützend zur Seite zu stehen. 

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Praxis macht Schule – EUTB® trifft Helene-Weber-Berufskolleg

Ende November hat die traditionelle Projektwoche in am Helene-Weber-Berufskollegs stattgefunden. Schulleiter Andreas Czorny und die Klassenlehrerin Maren Reinecke, freuten sich besonders, die Gäste im beruflichen Gymnasium für Gesundheit begrüßen zu können. Das berufliche Gymnasium für Gesundheit vermittelt den Schülerinnen und Schülern ein grundlegendes medizinisches Verständnis, sie werden durch detaillierte Kenntnisse zu Prävention und Gesundheitsförderung zu Multiplikatoren für ein gesundheitsbewusstes Verhalten. In diesem Rahmen war, die vom Bundesministerium für Arbeit du Soziales geförderte, EUTB® (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) zu Gast. In einem praxisnahmen Austausch stellten die Mitarbeiterinnen Alexandra Mader und Annabelle Korn ihre Arbeit in der Beratungsstelle vor. Die EUTB®, in Trägerschaft des Paritätischen Wohlfahrtverbandes Paderborn, berät Menschen mit Behinderung, chronisch Erkrankte und deren Angehörige zu Fragen rund um die Themen Teilhabe und Rehabilitation. „Unsere Beratung soll den betroffenen Menschen dabei helfen, selbstbestimmt leben zu können und sich unabhängig und kostenlos über Angebote und Unterstützungsleistungen im Kreis Paderborn zu informieren“, so Annabelle Korn. Die EUTB®-Beraterinnen haben sich einen Vormittag lang für die Schüler und Schülerinnen Zeit genommen, damit sie das Konzept und die konkreten Angebote kennenlernen. „Für die zukünftigen Arbeitsfelder der Schüler und Schülerinnen ist es wichtig, die verschiedenen Hilfsangebote und -strukturen zu kennen, um das Wissen in ihrer Arbeit einsetzen zu können. Gerade die EUTB® hat hier eine zentrale Stellung, denn sie ist unter anderem Lotse in dem oft undurchschaubaren Hilfesystem und Anlaufstelle auch für die Profis“ erklärt Alexandra Mader weiter. Darüber hinaus wurden über folgende Fragen gemeinsam diskutiert: Was ist der Unterschied zwischen Integration und Inklusion, wie wird Behinderung definiert und was bedeutet eigentlich Barrierefreiheit? „Wir freuen uns immer sehr, Gäste aus der Praxis begrüßen zu dürfen und möchten dieses Angebot auch für unsere kommenden Abiturienten ermöglichen“, sagt Frau Reinecke, die Klassenlehrerin der Abiturientinnen und Abiturienten im Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales.

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ABGESAGT! Ich will mitreden! - Wie kann ich an Entscheidungen in meiner Stadt mitbstimmen?

Fortbildungsveranstaltung für Menschen mit Behinderung

Mitentscheiden – mein gutes Recht!

Jeder Mensch hat in seiner Stadt das Recht mitzureden. Alle dürfen wählen und können in politische Ämter gewählt werden. Es gibt viele Möglichkeiten mitzuentscheiden. Menschen können sich zusammenschließen, um gemeinsam ihre Interessen zu vertreten. Man kann gemeinsam überlegen: Was soll sich bei der Unterstützung von Menschen mit Behinderung verbessern? Was wünschen wir uns für unser Wohngebiet? Wie können wir so mitreden, wie wir es wollen? In dem Vortrag wird erklärt, welche Rechte Sie haben. Es werden Ideen vorgestellt, wie man in Paderborn mitentscheiden kann. Sie können sich per E-Mail oder telefonisch über die EUTB® in Paderborn anmelden. 

 

Wann? 26. November 2021 um 14 Uhr

Wo? Kreishaus Paderborn - Großer Sitzungssaal

 

Weitere Informationen finden Sie in der Einladung.

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Online-Workshop: Der richtige Weg zum Hilfsmittel

Tipps & Tricks bei Auswahl und Antrag

In diesem Workshop geben die Referenten zunächst einen theoretischen Überblick über die Auswahl und Beantragung verschiedener Hilfsmittel. In einem zweiten Teil können die Teilnehmenden anhand von Fallbeispielen die Antragstellung üben und erhalten praktische Tipps und Tricks. Es wird ausschließlich die Beantragung von Hilfsmitteln über die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) vorgestellt. Der Workshop richtet sich an Menschen mit Behinderung und deren Angehörige. Die Schulung ist für die Teilnehmenden kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Wenn Sie bereits vorab Fragen zu den Themen oder bestimmten Hilfsmitteln haben, lassen Sie uns diese gerne schon vorher per E-Mail zukommen. Sie können sich per E-Mail oder telefonisch entweder über die EUTB® in Paderborn anmelden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Informationskampagne zur Bundestagswahl 2021 in einfacher Sprache

Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Detmold (KSL-OWL) und die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung im Kreis Paderborn (EUTB®), sowie weitere EUTB®-Angeboten aus der Region, starten eine gemeinsame Informationskampagne zur Bundestagswahl 2021. Die Kampagne richtet sich an Menschen mit Behinderung in Ostwestfalen-Lippe. Die Aktion wurde im Kreis Paderborn zudem von der Koordinierungsstelle Inklusion der Stadt Paderborn unterstützt.

Viele Menschen mit Behinderung können bei der kommenden Bundestagswahl am 26.09.2021 zum ersten Mal ihr Wahlrecht bei einer Bundestagswahl in Anspruch nehmen. „Um das Recht als Wähler*in tatsächlich wahrnehmen zu können, müssen die Informationen rund um das Wahlverfahren für alle Bürger*innen verständlich und barrierefrei zugänglich sein“, so Annabelle Korn, Mitarbeiterin der EUTB® Paderborn.  
Unter dem Motto „Deine Stimme zählt!“ haben das KSL-OWL und die, vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten, EUTB®-Angebote rund 500 kostenlose Informationspakete zur Bundestagswahl zusammengestellt. Die Pakete werden regional an die besonderen Wohnformen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen verteilt.
„Für Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung ist es hilfreich, wenn Materialien in einfacher Sprache vorliegen und Abläufe kleinschrittig und anschaulich erläutert werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Zusammenhänge verstanden, Unsicherheiten vermieden und das Wahlrecht selbstbestimmt und unabhängig wahrgenommen werden kann“ sagt Carolin Hasse vom Kundenmanagement der Caritas Wohnen gGbmH bei der Übergabe der Informationspakete.
Die Unterlagen des Wahlpaketes als Download sowie weitere Informationen zur EUTB® Paderborn stehen unter www.teilhabeberatung-paderborn.de zur Verfügung.

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Bunte Ausstellung zum Europäischen Gleichstellungstag von Menschen mit Behinderung

Eine Arbeitsgruppe aus dem Kreis Paderborn hat Menschen mit und ohne Behinderung dazu aufgerufen, ihre Stimme für Inklusion zu erheben. „Was braucht es, um Gleichstellung zu erreichen? Wie kann Inklusion gelingen? Was muss sich in deiner Stadt verändern? Warum ist dir Inklusion wichtig?“. Den Impuls dazu gibt der jährliche Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. „Leider konnten wir in diesem Jahr nicht auf die Straße gehen, um auf die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen“, sagt Georges Gourie, Vorsitzender des Vereins für Menschen mit Behinderung e.V. und Mitglied der Arbeitsgruppe. „Aus diesem Grund wurden dieses Jahr die Wünsche und Forderungen von Menschen mit Behinderung verschriftlich und sind in einer Schaufensterausstellung bis zum 1. August im St. Liborius Forum in der Paderborner Innenstadt zu lesen“. In der Ausstellung weisen Menschen mit Beeinträchtigung auf ihre Situation hin und stellen konkrete Forderungen an die Politik. Unter dem Motto „Deine Stimme für Inklusion – Mach mit.“ machen sie auf die Ungleichbehandlung von Menschen mit Behinderung aufmerksam und setzen sich aktiv für eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ein. Im Hinblick auf die Bundestagswahl im September ist es umso wichtiger Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zu geben gehört und gesehen zu werden. Es gab aufgrund der Bestimmungen zu gesetzlicher Betreuung lange Zeit sogenannte Wahlrechtsausschlüsse. Das bedeutet, dass nicht alle Menschen das Recht hatten, wählen zu gehen. Bei der letzten Bundestagswahl betraf das ungefähr 85.000 volljährige Menschen mit Behinderung. Erst seit 2019 gibt es in Deutschland ein inklusives Wahlrecht und so dürfen dieses Jahr erstmalig alle Menschen mit Behinderung ihr Kreuz bei der Bundestagswahl setzen und somit für ihre Belange eintreten.

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